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Podcast Addict mit Flattr-Integration

Podcast Addict dürfte eine der meistverwendeten Podcast-Clients für Android-Geräte sein. Der Funktionsumfang der App ist beeindruckend, aber mir haben immer ein paar wichtige Features gefehlt.

Vor allem die Anbindung an den Micropayment-Service Flattr. Ich schätze die Möglichkeit, Podcasts, die mir gefallen, auch ein klein wenig finanziell zu unterstützen. Aber das sollte möglichst einfach innerhalb des Podcast-Clients selbst funktionieren — und das ging bei Podcast Addict bisher nicht.

Das hat sich mit Podcast Addict 2.24 geändert — Flattr ist integriert.

Podcast Addict mit Flattr-Integration

Nun kann man Podcasts, die Flattr verwenden, ganz einfach von Hand unterstützen …

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… oder die praktische Autoflattr-Funktion nutzen, die einen Podcast automatisch flattert, wenn man einen gewissen Prozentsatz durchgehört hat.

Podcast Addict mit Flattr-Integration

Mit Flattr wird Podcast Addict deutlich attraktiver für mich, aber noch bleibe ich bei AntennaPod, einem Open Source Podcast-Client, der nicht nur Flattr unterstützt, sondern auch Podlove-Kapitelmarken.

 

Der monatliche Instagram-Ausgleich bei Flattr

Das Ende eines Monats ist da, und damit ist es für mich wieder lästige Pflicht, mich um meinen Flattr-Account zu kümmern.

Ich bin von dem Micropayment-Dienst Flattr grundsätzlich sehr angetan. Selten wird es mit im Netz so leicht gemacht, Inhalte und Projekte wenigstens mit kleinen Geldsummen zu unterstützen. Blogbeiträge lasse ich durch einen Klick auf den Flatter-Button des Beitrags (sofern vorhanden) eine Anerkennung zukommen, bei Podcasts vor allem durch Podkicker, meine Podcast-App auf meinem Android-Smartphone, die auch automatisch flattern kann.

Meinen Flattr-Account habe ich mit etlichen Plattformen im Netz verbunden — Flickr, 500px, App.net, Soundcloud, Github und auch Instagram. Wenn ich nun bei Flickr, 500px oder Instagram ein Bild favorisiere — mit Sternchen oder Herzchen –, dann bekommt der, der das Bild hochgeladen hat, auch einen Teil meines monatlichen Flattr-Kuchens (sofern er bei Flattr angemeldet ist natürlich). Dieser Flattr-Kuchen — bei mir im Monat zwischen drei und fünf Euro — wird einfach unter den von mir geflatterten Inhalten gleich aufgeteilt, unabhängig ihrer Herkunft.

Und da beginnt für mich ein kleines Problem. Gerade bei Instagram vergebe ich recht leicht, unbeschwert, schnell und oft ein „Gefällt mir“-Herz. Wenn ich nun am Ende des Monats sehe, dass ich zum Beispiel 8 Instagram-Bilder geflattert habe, einen Drei-Stunden-Podcast und einen toll recherchierten Blogbeitrag, dann gehen von meinen 5 Euro an die Instagram-Nutzer 4 Euro und an den Podcast und das Blog jeweils 50 Cent. Wenn ich mir nun die gefühlte Wertigkeit der Inhalte anschaue — meist schnell geknipste und durch vorgefertigte Filter veränderte Bilder auf der einen Seite und mit viel Mühe und Zeit erstellte Texte oder Podcasts auf der anderen Seite –, dann erscheint mir das etwas ungerecht.

Schön fände ich es, wenn man bei Flatter an die einzelnen Dienste noch einen persönlichen Wertigkeitsfaktor vergeben könnte. Dann könnte ich angeben, Instagram-Bilder nur mit 50 Prozent zu werten. Im obigen Beispiel bekäme jeder Instagramer also nur noch 25 Cent, dafür an den Blogger und Podcaster jeweils 1,50 Euro. Fände ich fairer.

So sitze ich aber am Ende eines jeden Monats da und klicke bei Blogs, Podcasts und Projekten alle möglichen Flattr-Inhalte an, damit sich der Anteil für den Flatter-Nutzer erhöht — um gegen Instagram zu bestehen zu können! 😉

Podkicker Pro: Podcast hören und direkt spenden

Eine meiner ersten Android-Apps auf meinem Samsung Galaxy II war der kostenlose Podkicker, um Podcasts zu hören. Damit war ich immer sehr zufrieden, doch jetzt habe ich für 2,49 € mal auf Podkicker Pro aufstocken müssen. Nicht nur wegen der verbesserten Oberfläche und Bedienung — ausschlaggebend war die Unterstützung des Micropayment-Dienstes Flattr. Denn damit kann ich Podcasts mit einem Klick in der App finanziell unterstützen und meine Anerkennung aussprechen. Podkicker Pro ist bisher die einzig App, von der ich weiß, dass sie flattern kann — außer Flattr-Apps wie Open Flattr natürlich. Kennt jemand noch Apps, aus denen heraus man Inhalte flattern kann?

Für eine weitere Verbreitung von Flattr wäre es natürlich schöner, wenn die kostenlose Version auch die Flattr-Unterstützung bekäme. Denn die Pro-Version wurde 1 000 bis 5 000 Mal installiert, die kostenlose Variante 100 000 – 500 000 Mal — Stand Anfang August 2012.

Was gut gelöst ist, ist die Automatisierung: Für jeden Podcast-Kanal kann man einzeln einstellen, ob neue Episoden automatisch — optional nur über WLAN — heruntergeladen und/oder eine Benachrichtigung angezeigt werden soll. So verpasst man seine Lieblingspodcasts nicht. Und gehörte Episoden können automatisch gelöscht werden, um Speicherplatz — dessen maximale Verwendung angegeben werden kann — gespart wird.