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Google Cardboard – Spaßiges in 3D und Pappe

Im letzten Sommer brachte Google seine Do-It-Yourself-VR-Brille namens Cardboard heraus. Seitdem habe ich mit mäßigem Interesse darüber gelesen. Vor ein paar Wochen hatte ich bei einem Besuch bei Handygames die VR-Pappe mit Smartphone vor den Augen. Und da wollte ich unbedingt eine haben! 🙂

Um das Google Cardboard komplett selbst zu machen, hat mir erst mal die Lust gefehlt. Aber ein Bausatz kostet mittlerweile ja auch nicht mehr die Welt, ich habe ihn für knapp 8 Euro bei Amazon gekauft, inklusive Linsen, Magnete, Klettstreifen und Kopfband.

Bastelstunde

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Zusammengebastelt war das Google Cardboard dann relativ schnell.

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Und dann kam der große Augenblick. Das (Am-Besten-Android-)Smartphone kam vorne in die Brille, eine der mittlerweile reichlich vorhandenen Google-Cardboard-Apps starten, die Klappe mit den Klettbändern schließen — und Spaß haben! 🙂

Ich bin ja schon einigermaßen beeindruckt von der VR-Pappe. Nicht dass ich den 3D-Effekt bei anderen VR-Brillen nicht schon mal besser erlebt hätte. Aber wir reden hier immer noch von ein bisschen Karton, zwei Plastiklinsen und einem Samsung Galaxy S4! Dafür ist das 3D-Erlebnis ganz schön cool.

Google Cardboard in Concert

 "Live and Let Die" in 360 Grad.
Screenshot: „Live and Let Die“ in 360 Grad.

Besonders stark fand ich den 3D-Mitschnitt eines Live-Auftritts von Paul McCartney. Man hat das Gefühl, mit dabei auf der Bühne zu stehen und sich nach Belieben umschauen zu können.
Ich sehe schon einen ganz neuen, aufstrebende Markt für Live-Alben in 3D vor mir — und einen Rückgang der Konzertbesuche.

Das Google Cardboard ist wirklich ein schönes Spielzeug und ein extrem günstiger Einstieg in der Virtual-Reality-Welt.

An den etwas doofen Anblick muss man sich aber erst gewöhnen …! 😉

Sieht von Innen besser aus als von Außen -- 3D mit der Cardboard-Brille erleben.
Sieht von Innen besser aus als von Außen — 3D mit der Cardboard-Brille erleben.

Podcast Addict mit Flattr-Integration

Podcast Addict dürfte eine der meistverwendeten Podcast-Clients für Android-Geräte sein. Der Funktionsumfang der App ist beeindruckend, aber mir haben immer ein paar wichtige Features gefehlt.

Vor allem die Anbindung an den Micropayment-Service Flattr. Ich schätze die Möglichkeit, Podcasts, die mir gefallen, auch ein klein wenig finanziell zu unterstützen. Aber das sollte möglichst einfach innerhalb des Podcast-Clients selbst funktionieren — und das ging bei Podcast Addict bisher nicht.

Das hat sich mit Podcast Addict 2.24 geändert — Flattr ist integriert.

Podcast Addict mit Flattr-Integration

Nun kann man Podcasts, die Flattr verwenden, ganz einfach von Hand unterstützen …

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… oder die praktische Autoflattr-Funktion nutzen, die einen Podcast automatisch flattert, wenn man einen gewissen Prozentsatz durchgehört hat.

Podcast Addict mit Flattr-Integration

Mit Flattr wird Podcast Addict deutlich attraktiver für mich, aber noch bleibe ich bei AntennaPod, einem Open Source Podcast-Client, der nicht nur Flattr unterstützt, sondern auch Podlove-Kapitelmarken.