Raspberry Pi B+

Himbeerküchlein für die Urlaubsbastelei

Klein: Raspberry Pi B+
Klein: Raspberry Pi B+

Im September habe ich viele, viele freie Tage, zumindest was meinen Job in der Online-Redaktion der Main-Post angeht. Um mir die freie Zeit ein wenig zu versüßen, habe ich mir einen Raspberry Pi B+ geleistet. Gut 30 Euro hat mich die überarbeitete Version des kleinen Computers gekostet. Ein MicroSD-Karte hat ich noch daheim, auf die habe ich das Rasbian-Image geschrieben, Strom angeschlossen, an den Router geklemmt und schon habe ich einen vollwertigen und sehr stromsparenden Linux-Server, auf den ich über mich dynamisches DNS sogar von überall einloggen kann.

Aber den kleinen nur als Server verwenden, wäre fast eine Verschwendung — programmierbare Hardware-Pins waren auf eine Anwendung.  Mal sehen, was mir in den nächsten Monaten dazu einfällt … 🙂

Raspberry Pi B+
Raspberry Pi B+
Vier USB-Ports, einen LAN-Aschluss, ein HDMI-Anschluss, ein Audio-Ausgang und 40 Hardware-Pins -- der Raspberry Pi B+.
Vier USB-Ports, einen LAN-Aschluss, ein HDMI-Anschluss, ein Audio-Ausgang und 40 Hardware-Pins — der Raspberry Pi B+.
Datenjournalismus: Screenshot des Visualisierung der Einbrüche in Unterfranken

Einbrüche in Unterfranken – ein Datenjournalismus-Projekt

Seit Anfang des Jahres 2014 erfasst die Online-Redaktion der Main-Post Einbrüche bzw. -versuche in Unterfranken. Dabei wird versucht, folgende Aspekte aufzuzeigen: Gibt es Brennpunkt bei den Einbrüchen und zu welchen Uhrzeiten schlagen die Diebe besonders gerne zu? Die Recherche der Einbrüche erwies sich als schwierig.   Zum Hintergrund und den Schwierigkeiten des Datenjournalismus-Projekts habe ich einen Blogbeitrag geschrieben.

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Ich beim Blindenfußball

Vor fast zwei Wochen hatte ich mal einen schönen Job für die Main-Post zu erledigen — einmal für ein kurzes Video beim Blindenfußball-Training des Würzburger Teams  mitzumachen und auch mit Enrico Göbel, dem Torwart der Blindenfußball-Nationalmannschaft sprechen.

Im Jahr 2010 war ich schon mal eine einem der — leider eher seltenen — Heimspiele der Würzburger dabei. Tolle Stimmung.

Und jetzt durfte ich selbst mal ran — mit absolute blickdichter Augenmaske.
Schon das Grundlagentraining hat mich völlig fertig gemacht. Hören, wo der Ball ist. Den Ball dann mit dem Fuß finden. Zu jemandem abspielen, den man nur hört. Den Ball vor jemanden verteidigen, den man nur hört und fühlt. Von taktischem Spiel will ich mal gar nicht reden. Meine Schweißflecken kamen nicht kaum von der körperlichen Anstrengung, sondern vor allem von der Kopfarbeit, die ich leisten musste.

 

Der monatliche Instagram-Ausgleich bei Flattr

Das Ende eines Monats ist da, und damit ist es für mich wieder lästige Pflicht, mich um meinen Flattr-Account zu kümmern.

Ich bin von dem Micropayment-Dienst Flattr grundsätzlich sehr angetan. Selten wird es mit im Netz so leicht gemacht, Inhalte und Projekte wenigstens mit kleinen Geldsummen zu unterstützen. Blogbeiträge lasse ich durch einen Klick auf den Flatter-Button des Beitrags (sofern vorhanden) eine Anerkennung zukommen, bei Podcasts vor allem durch Podkicker, meine Podcast-App auf meinem Android-Smartphone, die auch automatisch flattern kann.

Meinen Flattr-Account habe ich mit etlichen Plattformen im Netz verbunden — Flickr, 500px, App.net, Soundcloud, Github und auch Instagram. Wenn ich nun bei Flickr, 500px oder Instagram ein Bild favorisiere — mit Sternchen oder Herzchen –, dann bekommt der, der das Bild hochgeladen hat, auch einen Teil meines monatlichen Flattr-Kuchens (sofern er bei Flattr angemeldet ist natürlich). Dieser Flattr-Kuchen — bei mir im Monat zwischen drei und fünf Euro — wird einfach unter den von mir geflatterten Inhalten gleich aufgeteilt, unabhängig ihrer Herkunft.

Und da beginnt für mich ein kleines Problem. Gerade bei Instagram vergebe ich recht leicht, unbeschwert, schnell und oft ein “Gefällt mir”-Herz. Wenn ich nun am Ende des Monats sehe, dass ich zum Beispiel 8 Instagram-Bilder geflattert habe, einen Drei-Stunden-Podcast und einen toll recherchierten Blogbeitrag, dann gehen von meinen 5 Euro an die Instagram-Nutzer 4 Euro und an den Podcast und das Blog jeweils 50 Cent. Wenn ich mir nun die gefühlte Wertigkeit der Inhalte anschaue — meist schnell geknipste und durch vorgefertigte Filter veränderte Bilder auf der einen Seite und mit viel Mühe und Zeit erstellte Texte oder Podcasts auf der anderen Seite –, dann erscheint mir das etwas ungerecht.

Schön fände ich es, wenn man bei Flatter an die einzelnen Dienste noch einen persönlichen Wertigkeitsfaktor vergeben könnte. Dann könnte ich angeben, Instagram-Bilder nur mit 50 Prozent zu werten. Im obigen Beispiel bekäme jeder Instagramer also nur noch 25 Cent, dafür an den Blogger und Podcaster jeweils 1,50 Euro. Fände ich fairer.

So sitze ich aber am Ende eines jeden Monats da und klicke bei Blogs, Podcasts und Projekten alle möglichen Flattr-Inhalte an, damit sich der Anteil für den Flatter-Nutzer erhöht — um gegen Instagram zu bestehen zu können! 😉

C3S-Shirt

C3S ist als T-Shirt sehr anziehend

Im August habe ich das Crowdfunding-Projekt der Cultural Commons Collecting Society (C3S) mit 35 Euro unterstützt. Vorgestern wurden die Crowdfunding-Shirts  in Köln eingepackt …

… und heute schon eines davon in meinem Briefkasten. Sehr schick! Cooles weißes C3S-Logo auf einem wunderschönem Blau — genau meine Farbe.

Jetzt heißt es sich in Geduld üben, Ende 2015 wird die C3S den Antrag auf Zulassung als Verwertungsgesellschaft beim Deutschen Patent- und Markenamt einreichen und wenn der Antrag durch ist, kann die C3S auch aktiv als Alternative zur GEMA tätig werden. Ich hoffe, ich passe bis dahin noch in das XL-Shirt … 😉

C3S-Shirt
Das C3S-Shirt in wunderschönem Blau
C3S-Shirt
Und schlank und gute Laune macht es auch! ;-)