Archiv der Kategorie: Allgemein

Amsterdam durch die Linse

Trotz des wilden Fahrraddschungels ist Amsterdam ein schönes Städtchen. Sogar wenn man keinen Joint geraucht hat.

Amsterdam von oben.
Amsterdam von oben.
Leben am Wasser heißt auch Wäsche waschen am Wasser.
Leben am Wasser heißt auch Wäsche waschen am Wasser.
Sogar nachts ist Amsterdam schön.
Sogar nachts ist Amsterdam schön.
Architektonisch ...
Architektonisch …
... gibt ...
… gibt …
... es ...
… es …
... viel ...
… viel …
... zu ...
… zu …
... sehen.
… sehen.
Gracht bei Nacht.
Gracht bei Nacht.
Amsterdam im "Industrial Style"
Amsterdam im „Industrial Style“
Auch der Schachweltmeister Max Euwe wurde bei der Kunst in Amsterdam nicht vergessen.
Auch der Schachweltmeister Max Euwe wurde bei der Kunst in Amsterdam nicht vergessen.
Auch der niederländische Elvis - auch bekannt als André Hazes - wurde nicht vergessen.
Der niederländische Elvis – auch bekannt als André Hazes – hat immer noch Fans, die im Blumen zu werfen.
Schattenwurf im Reichsmuseum.
Schattenwurf im Reichsmuseum.
Wasserwurf vorm Reichsmuseum.
Wasserwurf vorm Reichsmuseum.
De Hallen. Auf Deutsch: Die Hallen.
De Hallen. Auf Deutsch: Die Hallen.
Niederländische Tauben beim Feierabendbier. Wohlverdient.
Niederländische Tauben beim Feierabendbier. Wohlverdient.
Stricken können die Amsterdamer auch.
Stricken können die Amsterdamer auch.
Die Filmhallen in den Hallen.
Die Filmhallen in den Hallen.
Die Foodhallen in den Hallen.
Die Foodhallen in den Hallen.
Der Projektor war fast interessanter als der Film im Eye FIlmmuseum. Fast.
Der Projektor war fast interessanter als der Film im Eye FIlmmuseum. Fast.
Auf jeden Fall eine Reise wert.
Auf jeden Fall eine Reise wert.

Gottkaiser Fahrrad in Amsterdam

Zum ersten Mal im Leben war ich in Amsterdam. Schöne Stadt. Ich mag ja eh urbanes Leben am Wasser, und in Amsterdam gibt es das im Höchstmaß. Die Grachten trennen fast die ganze Innenstadt in kleine Stadtteilchen, jedes ist anders und eine ganz eigene Entdeckungsreise wert.

2500 Fahrräder passen allein in das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof in Amsterdam.
2500 Fahrräder passen allein in das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof in Amsterdam.

Was es auch im Höchstmaß gibt, sind Fahrradfahrer. Was in meiner Heimatstadt Würzburg eher ein benachteiligtes Fortbewegungsmittel ist, bestimmt das Verkehrsbild in Amsterdam. Fast schon zu viel. In der urbanen Nahrungskette stehen die Fahrräder ganz oben, gefolgt von den Mopeds und Motorrollern, die sich — legal oder illegal — die zahlreichen Fahrradwege teilen. Dann kommt erst mal lange nichts, dann die Autos, die in der Innenstadt gar nicht so präsent sind, und ganz am Ende — sozusagen das Plankton des Amsterdamer Verkehrsmeeres — die vielen Fußgänger.

Es mag sein, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt, dass die Radfahrer immer Vorfahrt haben. Immer. Egal ob die Fußgängerampel Grün hat. Oder sich einfach Menschenmassen durch die engen Gassen drängen. Der Radler ist König und er König weicht nicht aus oder bremst — der Rest  der Straße hat einfach respektvoll und vor allem sehr zügig Platz zu machen.

Nicht einmal für Kannibalismus schrecken die Radfahrer zurück. In vier Tagen habe ich Zusammenstöße von Radler gesehen. Und auch da gilt das Recht des Stärkeren und eine gewisse Gefühlskälte, sobald der grundsätzlich sehr nette Niederländer mal im Sattel sitzt. Nach dem Zusammenstoß fährt man einfach weiter, egal wie es dem Unfallkollegen geht. Wobei ich keine wirklich schlimmen Unfälle gesehen habe, alles Blech-, Stahl- oder Karbonschäden. Die Anzahl der tödlichen Fahrradunfälle ist in Amsterdam in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, die Zahl der Unfälle an sich aber gestiegen.

Den Fußgängern wird es an manchen Stellen nicht leicht gemacht. Da ist die Straße für die Autos in der Mitte, links einen von Pkw und Lkw komplett zugeparkten Gehweg und rechts nur einen breiten Fahrradweg. Als Fußgänger kann man sich dort aussuchen, von wem man am liebsten übern den Haufen gefahren werden will.

Etwa 900 000 Fahrräder gibt es in Amsterdam, bei 840 000 Einwohnern, weit über die Hälfte der Amsterdamer fährt täglich mit dem Fahrrad. Das ist grundsätzlich eine Situation, auf die man hier in Deutschland neidisch sein könnte. Aber muss das gleich in ein anderes Extrem in dem Zusammenleben zwischen den Fortbewegungsarten umschlagen. Trotz vieler Radwege gibt es im Innenstadtbereich zu viele Radfahrer für die oft recht engen Straßen — und dazu noch viele Fußgänger, dem Tourismus sei Dank. Amsterdam ist für Fahrradfahrer und Fußgänger die gefährlichste Stadt der Niederlande. Und das muss man sich nun wirklich nicht als Vorbild nehmen.

Hamburg, meine nasse Perle

In der vergangenen Woche war ich mal wieder in Hamburg. Ich mag die Stadt an Elbe und Alster wirklich gern. Weniger gern mag ich allerdings, wenn es dort nur regnet — und diesmal hat mich das „Schietwetter“ voll erwischt. Aber zum Glück gibt es in Hamburg genug, was man drinnen machen kann — natürlich auch ein Besuch im Miniaturwunderland und ein wundervolles Treffen mit Frau Schaaf in St. Pauli. Und ein paar kurze Regenpausen zum Fotografieren im Freien gab es auch.

Ab durch den Alten Elbtunnel
Ab durch den Alten Elbtunnel
Miniaturwunderland in der Speicherstadt
Miniaturwunderland in der Speicherstadt
Hamburg Hafen
Hamburg Hafen
Ralf an der Außenalster
Ralf an der Außenalster
Mal hören
Mal hören

 

 

Google Cardboard - Header

Google Cardboard – Spaßiges in 3D und Pappe

Im letzten Sommer brachte Google seine Do-It-Yourself-VR-Brille namens Cardboard heraus. Seitdem habe ich mit mäßigem Interesse darüber gelesen. Vor ein paar Wochen hatte ich bei einem Besuch bei Handygames die VR-Pappe mit Smartphone vor den Augen. Und da wollte ich unbedingt eine haben! 🙂

Um das Google Cardboard komplett selbst zu machen, hat mir erst mal die Lust gefehlt. Aber ein Bausatz kostet mittlerweile ja auch nicht mehr die Welt, ich habe ihn für knapp 8 Euro bei Amazon gekauft, inklusive Linsen, Magnete, Klettstreifen und Kopfband.

Bastelstunde

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Zusammengebastelt war das Google Cardboard dann relativ schnell.

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Und dann kam der große Augenblick. Das (Am-Besten-Android-)Smartphone kam vorne in die Brille, eine der mittlerweile reichlich vorhandenen Google-Cardboard-Apps starten, die Klappe mit den Klettbändern schließen — und Spaß haben! 🙂

Ich bin ja schon einigermaßen beeindruckt von der VR-Pappe. Nicht dass ich den 3D-Effekt bei anderen VR-Brillen nicht schon mal besser erlebt hätte. Aber wir reden hier immer noch von ein bisschen Karton, zwei Plastiklinsen und einem Samsung Galaxy S4! Dafür ist das 3D-Erlebnis ganz schön cool.

Google Cardboard in Concert

 "Live and Let Die" in 360 Grad.
Screenshot: „Live and Let Die“ in 360 Grad.

Besonders stark fand ich den 3D-Mitschnitt eines Live-Auftritts von Paul McCartney. Man hat das Gefühl, mit dabei auf der Bühne zu stehen und sich nach Belieben umschauen zu können.
Ich sehe schon einen ganz neuen, aufstrebende Markt für Live-Alben in 3D vor mir — und einen Rückgang der Konzertbesuche.

Das Google Cardboard ist wirklich ein schönes Spielzeug und ein extrem günstiger Einstieg in der Virtual-Reality-Welt.

An den etwas doofen Anblick muss man sich aber erst gewöhnen …! 😉

Sieht von Innen besser aus als von Außen -- 3D mit der Cardboard-Brille erleben.
Sieht von Innen besser aus als von Außen — 3D mit der Cardboard-Brille erleben.

Fotos mit langer Hand

Selfie-Stick, ausziehbar
Selfie-Stick, ausziehbar

Beim Auf- und Umräumen meines Arbeitszimmers habe ich mal wieder meinen Selfie-Stick in die Hand bekommen. Ein nettes Spaß-Gadget, mit dem man aber mal aus ungewöhnlichen Perspektiven fotografieren kann – auch sich selbst. 😉

Nun reicht die Hand aber nicht mehr als Handy, um ein Foto zu schießen, aber dafür gibt es ja zum Glück Bluetooth-Selbstauslöser, die man mit dem Smartphone koppeln kann.
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Bluetooth-Fernauslöser
Bluetooth-Fernauslöser
Das Smartphone wird in die Klemmen des Selfie-Sticks geklemmt.
Das Smartphone wird in die Klemmen des Selfie-Sticks geklemmt.

Nicht konnte beenden Pilzgeschichte

Vor ein paar Wochen hatte ich doch wirklich ein paar Tage frei und bin in den Bayerischen Wald gefahren. Was dort Mangelware ist, ist ein gutes Mobilnetz. Was es dort im Überfluss gibt, ist Natur. Und Ende September Pilze. Eine gute Gelegenheit, im dämmrigen Wald mal meine relativ neue Digitalkamera auszuprobieren.

Wer die Pilze bestimmen kann, nur zu. Ich habe keine Ahnung und mich nur an den Formen und Farben erfreut. 🙂

Und zur Erklärung der Überschrift … 😉