Archiv der Kategorie: Allgemein

Zehn Jahre Robert‘);DROP TABLE Students;–

Heute vor zehn Jahren, am 10. Oktober 2007, erschien auf xkcd.com „Exploits of a Mom.

Her daughter is named Help I’m trapped in a driver’s license factory.

Obwohl der Cartoon über die Jahre schon in tausenden Blogs, auf diversen Webseiten und eine viellionenmal besonders auf Reddit zu finden war, muss ich mich jedesmal zusammenreißen, beim Lesen nicht in die Hose zu pinkeln. 😀

Wer den Gag nicht ganz kapiert, möge sich über SQL-Injections schlau machen.

 

 

Regenbogen, Rad und Ruhe

Aprilwetter im Juni. Erst scheint die Sonne, dann kommt kalter Wind auf, danach fängt es das regnen an. Darauf wiederholte sich das Ganze von vorne, läuft rückwärts und überspringt die eine oder andere Wettervariante.

Ein Viertelbogen und ein Windrad.

Aus Chaos kann aber auch Schönes entstehen. Mit der Sonne im Rücken bin ich von der Lokalredaktion Marktheidenfeld heute Abend nach Hause gefahren. Der Kopf war voll, das Herz war schwer. Dann auf der Tiefenthaler Höhe auf der B 8 fuhr ich plötzlich auf der Kuppe einem Regenbogen entgegen. Einem wunderschönen Bogen, mit prallen Farben.

Ab in den nächsten Feldweg, den Foto ausgepackt und Bilder von dieser Himmelsmalerei geschossen. Und den Bogen lange Zeit einfach bewundert.

Schon ging es mir deutlich besser. Was so Wassertropfen, Sonnenlicht und die elegante Geometrie der Brechung elektromagnetischer Strahlung so alles bewirken können. 🙂

Ein Viertelbogen und ein sich drehendes Windrad.

Amsterdam durch die Linse

Trotz des wilden Fahrraddschungels ist Amsterdam ein schönes Städtchen. Sogar wenn man keinen Joint geraucht hat.

Amsterdam von oben.
Amsterdam von oben.
Leben am Wasser heißt auch Wäsche waschen am Wasser.
Leben am Wasser heißt auch Wäsche waschen am Wasser.
Sogar nachts ist Amsterdam schön.
Sogar nachts ist Amsterdam schön.
Architektonisch ...
Architektonisch …
... gibt ...
… gibt …
... es ...
… es …
... viel ...
… viel …
... zu ...
… zu …
... sehen.
… sehen.
Gracht bei Nacht.
Gracht bei Nacht.
Amsterdam im "Industrial Style"
Amsterdam im „Industrial Style“
Auch der Schachweltmeister Max Euwe wurde bei der Kunst in Amsterdam nicht vergessen.
Auch der Schachweltmeister Max Euwe wurde bei der Kunst in Amsterdam nicht vergessen.
Auch der niederländische Elvis - auch bekannt als André Hazes - wurde nicht vergessen.
Der niederländische Elvis – auch bekannt als André Hazes – hat immer noch Fans, die im Blumen zu werfen.
Schattenwurf im Reichsmuseum.
Schattenwurf im Reichsmuseum.
Wasserwurf vorm Reichsmuseum.
Wasserwurf vorm Reichsmuseum.
De Hallen. Auf Deutsch: Die Hallen.
De Hallen. Auf Deutsch: Die Hallen.
Niederländische Tauben beim Feierabendbier. Wohlverdient.
Niederländische Tauben beim Feierabendbier. Wohlverdient.
Stricken können die Amsterdamer auch.
Stricken können die Amsterdamer auch.
Die Filmhallen in den Hallen.
Die Filmhallen in den Hallen.
Die Foodhallen in den Hallen.
Die Foodhallen in den Hallen.
Der Projektor war fast interessanter als der Film im Eye FIlmmuseum. Fast.
Der Projektor war fast interessanter als der Film im Eye FIlmmuseum. Fast.
Auf jeden Fall eine Reise wert.
Auf jeden Fall eine Reise wert.

Gottkaiser Fahrrad in Amsterdam

Zum ersten Mal im Leben war ich in Amsterdam. Schöne Stadt. Ich mag ja eh urbanes Leben am Wasser, und in Amsterdam gibt es das im Höchstmaß. Die Grachten trennen fast die ganze Innenstadt in kleine Stadtteilchen, jedes ist anders und eine ganz eigene Entdeckungsreise wert.

2500 Fahrräder passen allein in das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof in Amsterdam.
2500 Fahrräder passen allein in das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof in Amsterdam.

Was es auch im Höchstmaß gibt, sind Fahrradfahrer. Was in meiner Heimatstadt Würzburg eher ein benachteiligtes Fortbewegungsmittel ist, bestimmt das Verkehrsbild in Amsterdam. Fast schon zu viel. In der urbanen Nahrungskette stehen die Fahrräder ganz oben, gefolgt von den Mopeds und Motorrollern, die sich — legal oder illegal — die zahlreichen Fahrradwege teilen. Dann kommt erst mal lange nichts, dann die Autos, die in der Innenstadt gar nicht so präsent sind, und ganz am Ende — sozusagen das Plankton des Amsterdamer Verkehrsmeeres — die vielen Fußgänger.

Es mag sein, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt, dass die Radfahrer immer Vorfahrt haben. Immer. Egal ob die Fußgängerampel Grün hat. Oder sich einfach Menschenmassen durch die engen Gassen drängen. Der Radler ist König und er König weicht nicht aus oder bremst — der Rest  der Straße hat einfach respektvoll und vor allem sehr zügig Platz zu machen.

Nicht einmal für Kannibalismus schrecken die Radfahrer zurück. In vier Tagen habe ich Zusammenstöße von Radler gesehen. Und auch da gilt das Recht des Stärkeren und eine gewisse Gefühlskälte, sobald der grundsätzlich sehr nette Niederländer mal im Sattel sitzt. Nach dem Zusammenstoß fährt man einfach weiter, egal wie es dem Unfallkollegen geht. Wobei ich keine wirklich schlimmen Unfälle gesehen habe, alles Blech-, Stahl- oder Karbonschäden. Die Anzahl der tödlichen Fahrradunfälle ist in Amsterdam in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, die Zahl der Unfälle an sich aber gestiegen.

Den Fußgängern wird es an manchen Stellen nicht leicht gemacht. Da ist die Straße für die Autos in der Mitte, links einen von Pkw und Lkw komplett zugeparkten Gehweg und rechts nur einen breiten Fahrradweg. Als Fußgänger kann man sich dort aussuchen, von wem man am liebsten übern den Haufen gefahren werden will.

Etwa 900 000 Fahrräder gibt es in Amsterdam, bei 840 000 Einwohnern, weit über die Hälfte der Amsterdamer fährt täglich mit dem Fahrrad. Das ist grundsätzlich eine Situation, auf die man hier in Deutschland neidisch sein könnte. Aber muss das gleich in ein anderes Extrem in dem Zusammenleben zwischen den Fortbewegungsarten umschlagen. Trotz vieler Radwege gibt es im Innenstadtbereich zu viele Radfahrer für die oft recht engen Straßen — und dazu noch viele Fußgänger, dem Tourismus sei Dank. Amsterdam ist für Fahrradfahrer und Fußgänger die gefährlichste Stadt der Niederlande. Und das muss man sich nun wirklich nicht als Vorbild nehmen.

Hamburg, meine nasse Perle

In der vergangenen Woche war ich mal wieder in Hamburg. Ich mag die Stadt an Elbe und Alster wirklich gern. Weniger gern mag ich allerdings, wenn es dort nur regnet — und diesmal hat mich das „Schietwetter“ voll erwischt. Aber zum Glück gibt es in Hamburg genug, was man drinnen machen kann — natürlich auch ein Besuch im Miniaturwunderland und ein wundervolles Treffen mit Frau Schaaf in St. Pauli. Und ein paar kurze Regenpausen zum Fotografieren im Freien gab es auch.

Ab durch den Alten Elbtunnel
Ab durch den Alten Elbtunnel
Miniaturwunderland in der Speicherstadt
Miniaturwunderland in der Speicherstadt
Hamburg Hafen
Hamburg Hafen
Ralf an der Außenalster
Ralf an der Außenalster
Mal hören
Mal hören