Archiv für den Monat: September 2012

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Blogfrei in Berlin

Fast zwei Wochen nichts gebloggt, keinen Podcast gemacht, kaum Twitter, Google+ und Facebook verfolgt, nichts programmiert — Ach, kann Urlaub schön sein! Und schon ist er auch vorbei, der Urlaub.

Aber ich habe die freie Zeit unter anderem dazu genutzt, um einmal Berlin zu erkunden. Nicht dass ich nicht schon oft dort gewesen bin, im letzten Jahr sogar vier Wochen am Stück. Aber ich war immer zweckgebunden in Berlin. Mal auf der re:publica, mal an der Journalistenschule, und immer war mein Zeitplan zu vollgepackt, um mal in Ruhe die Stadt zu erkunden, so wie das Touristen eben so machen.

Und tatsächlich: Nach 41 Jahren stand ich endlich einmal am Brandenburger Tor. Nicht dass das mein heimlicher Traum war, aber es war doch ein Symbol meiner touristischen Eroberung Berlins.

Und entdeckt habe ich viel. Zum Beispiel, dass man trotz ständigem Fahren mit U- und S-Bahn unglaublich viel laufen muss — oder gerade deswegen. Oder dass die Currywurst als traditionelles Berliner Gericht vom Döner abgelöst wurde und dieser jetzt wiederum von asiatischen Nudelschachteln der Rang streitig gemacht wird. Eine teure Erkenntnis war, dass Berlin keine Stadt der Weintrinker ist — Preise ab 5,50 Euro für 0,2 Liter Wein in ganz gewöhnlichen Kneipen ließen mir als Unterfranken den Weinstein im Körper gefrieren.

Doch genug des Urlaubs — ausgeruht und motiviert betrete ich wieder die Welt des Journalismus und der sozialen Medien!

A Year Before in Aptana Studio

WordPress-Plugin: A Year Before

In english — or something similar

(Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus dem Würzblog. Ich habe ihn aber in dieses Blog verlegt, da er hier thematisch besser passt)

Wenn ein Blog länger besteht, dann ist es ja fast schon ein historisches Dokument. Und so kann es interessant sein, was so vor einem Jahr im Blog passiert ist.

Zumindest stellte sich dieses Problem dem Würzblog. Eine grobe Recherche brachte mir kein Plugin für WordPress, dass mir diese Funktionalität bot. (Falls ich es einfach nur übersehen habe, dann gibt es jetzt ein Zweites. ;-)) Also habe ich mal schnell eines selbst geschrieben. :-) WordPress-Plugin: A Year Before weiterlesen

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Erzählen mit Storify: Der Superstreiktag im Netz

Für den Superstreiktag am 7. September 2012 habe ich mich mal im Netz — genauer gesagt bei Twitter und Facebook — umgeschaut. Um die Fundstücke bei mainpost.de gut abzubilden, habe ich das Online-Kuratierungs-Werkzeug Storify genutzt. Einfach die Tweets und Facebook-Einträge in die Story ziehen, sortieren und kategorisieren, den Embed-Code in das CMS kopieren und fertig ist die kleine, in dem Fall eher unterhaltsame, Geschichte.

Storify hat nach all den Jahren — 2010 gegründet und seit April 2011 öffentlich nutzbar — nach wie vor Kinderkrankheiten. Das Einbinden von Webseiten über die URL-Suche klappt nicht immer oder die eingebettete Geschichte wird nach Änderungen nicht immer (zeitnah) aktualisiert. Aber trotzdem ist Storify ein recht schneller und einfacher Weg, um Geschichten mit Hilfe von Inhalten aus dem Internet zu erzählen — Quellenangaben inklusive.

Ein Haken: Storify ist ein externes Tool. Wenn Storify aus welchen Gründen auch immer den Betrieb einstellt, sind auch meine Geschichten weg. Großer Haken, der nicht unterschätzt werden sollte. Und natürlich ist — wie in diesen Tagen wohl fast alles im Internet — die rechtliche Lage dieser Art von Zitierung im Netz nicht ganz klar.

Aber hier ist die Geschichte über den Superstreiktag der Lufthansa im Netz:

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